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Lindy Hop (anfänglich als "Hop" bezeichnet) ist die ursprüngliche Form des Swing-Tanzes. Dieser Tanz hatte seine Geburtsstunde in den 1920er Jahren im New Yorker Ballroom Savoy in Harlem. Der Name "Lindy" wurde erst 1927 im New Yorker Savoy Ballroom vom legendären Tänzer "Shorty" George Snowden dem "Hop" hinzugefügt - angeblich zum Gedenken an Lindberghs berühmten Flug über den Atlantik.

Lindy- und Jitterbug-Dancing, wie auch die Swing-Musik, wurde bis Mitte der 1930er Jahre ausschließlich von Afroamerikanern geprägt und beeinflusst. Zwei Tanzstile konnten unterschieden werden: Frankie Mannings Savoy Style und Dean Collins Hollywood Style.

Erst im Laufe der 1930er Jahre wurde auch die weiße Bevölkerungsschicht auf den energiegeladenen Tanzstil aufmerksam. Sie bezeichneten diesen Tanz oftmals als "Jitterbug" (jittery=nervös).

Lindy Hop wurde von Charleston, Break-Away, Step-Tanz, anderen Jazz-Tänzen, traditionellen westafrikanischen, aber auch von europäischen Tänzen geprägt. So erklärt sich, dass sich Lindy Hop nicht nur auf Paartanz beschränkt, sondern durchaus individuelle Solos und Linientanz hervorbringt.

Der Lindy Hop ist der Vorgänger des Boogie-Woogie, wird jedoch viel 'schwärzer' getanzt, d.h. tief in den Knien stehend, den Oberkörper nach vorne gebeugt. Als Gesellschaftstanz wird er vor allem zu zweit getanzt, wobei der Spaß im Vordergrund steht.

Das Revival des Lindyhop seit Mitte der 1980er Jahre ist eng mit Frankie Manning, geboren 1914, verbunden. Dieser war einer der ursprünglicher Tänzer aus dem Savoy Ballroom und Mitbegründer der "Whiteys Lindy Hopper" und wesentlich an der Einführung der Akrobatik in den Lindyhop beteiligt (siehe die bekannte Szene im Film Hellzapoppin von 1941). Er war ebenso Gewinner des Harvest Moon Ball, denn Lindy Hop ist "A Wedding for three minutes", also eine „Heirat für drei Minuten“, wie die Zeitschrift „Der Spiegel“ richtig übersetzte.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Lindy_Hop aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


 
 

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