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Round Dance ist eine ursprünglich amerikanische Form des Gesellschaftstanzes, ein Paartanz, bei dem die Tanzpaare die Tanzschritte nach Ansage eines Tanzleiters (Cuer, Leader) zeitgleich in einem Kreis ausführen.

Der Cuer sagt die Tanzschritte kurz vor der Ausführung in die Musik hinein an; ähnlich wie im Square Dance der Caller. Der Cuer eines Clubs ist normalerweise auch gleichzeitig der Lehrer, der den Tänzern neue Schritte und Figuren zeigt und erklärt.

Round Dance wird weltweit in vielen Square- und Round-Dance-Clubs getanzt; auch auf den zahlreichen Tanzveranstaltungen, Specials und Jamborees, werden Square- und Round-Dance oft gemeinsam in einem Programm angeboten.

Beim Round Dance gibt es viele verschiedene Rhythmen: Bolero, Cha Cha, Slowfox, Jive, Mambo, Merengue, Paso Doble, Quickstep, Rumba, Samba, Slow Two Step, Tango,Two Step, Waltz, West Coast Swing und noch einige mehr. Die einzelnen Tanzschritte und Figuren sind durch die internationale Dachorganisation ROUNDALAB je nach Schwierigkeitsgrad in die Phasen I bis VI eingeteilt.

Es wird zwischen zwei Arten von Choreografien bzw. Cueing-Techniken unterschieden:

  • Choreografierte Tänze: Hier wird nach einer speziell ausgearbeiteten Tanzbeschreibung (Cue Sheet), die in der Regel auch besonders auf die Eigenheiten eines bestimmten Musikstückes zugeschnitten ist, getanzt. So können bei guten Tänzen die Tanzschritte die Phrasierung der Musik genau widerspiegeln. Rhythmuswechsel werden durch die Ansage des Cuers, die das Cuesheet vorgibt, leicht tanzbar. Auch diese Rhythmuswechsel sind es, die den Round Dance vom Gesellschaftstanz unterscheiden. Es gibt beispielsweise Two Step/Jive-Kombinationen, bei denen der Tanz ein Two Step ist, der als Zwischenstück eine Jive-Sequenz enthält, weil die Musik das an dieser Stelle anbietet. Es gibt sogar Tänze, die für bis zu drei verschiedene Rhythmen geschrieben worden sind. Der Schwierigkeitsgrad des Tanzes richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad (Phase) der verwendeten Figuren.
  • Hash Cueing: Der Cuer sagt die Figuren in einer Reihenfolge an, wie sie aus seiner Sicht für einen bestimmten Zweck gerade geeignet ist, beispielsweise zum Üben einer Figur, Tanzhaltung oder eines bestimmten Übergangs zwischen zwei Figuren. Oder aber auch eine Reihenfolge, die der gerade ablaufenden Musik möglichst gut entspricht und gut im Tanzfluss, im Bodyflow liegt.

Die Tänzer lernen zunächst in einem Kurs, der sog. Round Dance Class, einen Grundstock von Figuren, normalerweise beginnend mit Two Step, Waltz, Cha Cha und Rumba. Nach etwa einem Jahr wird der Kurs mit der Graduation abgeschlossen und die Tänzer sind jetzt berechtigt, in Clubs einzutreten und weltweit an entsprechenden Tanzveranstaltungen teilzunehmen.

Weblinks

EAASDC - European Association of American Square Dancing Clubs
ECTA - European Callers and Teachers Association (zweisprachig)
ROUNDALAB - The International Association of Round Dance Teachers (Englisch)

 
 

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